SPIRITUELLES LAUFEN Die Seite für bewegte Christen
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Lexikon der körperlichen Laufeffekte

ALZHEIMER: Zusammen mit Curry, grünem Tee, Sex, Rätselraten und Aspirin zählt Joggen zu den effektivsten Vorbeugemaßnahmen.

BLUTHOCHDRUCK: Schon 15 km/Woche senken das Risiko für Hypertonie um 39 Prozent. Durchschnittlich senkt Laufen den systolischen Wert um 2,6, den diastolischen um 1,8 mmHG.

CELLULITE: Durch die Kombination aus besserer Durchblutung und Beinmuskeltrainiung schlägt Laufen jedes Kosmetikmittel beim Kampf gegen Orangenhaut.

CHOLESTERIN: Das gute HDL-Cholesterin nimmt durch regelmäßiges Lauftraining um bis zu 30 Prozent zu, der Triglyceridspiegel fällt nachhaltig.

DEMENZ: Bewegungsmuffel haben ein um 60 Prozent höheres Demenzrisiko.

DEPRESSION: Die vermehrte Ausschüttung von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin macht Läufer weniger anfällig für Stimmungsschwankungen.

GEHIRNFUNKTIONEN: Schon sechs Wochen intensives Lauftraining führen zu deutlichen Verbesserungen von visuell-räumlichem Gedächtnis, Konzentrationsfähigkeit und subjektiver Stimmungslage. Außerdem wird die Bildung neuer Gehirnzellen gefördert.

HERZ-KREISLAUFSYSTEM: Laut Expertenschätzungen gäbe es gut 6500 Herz-Kreislauf-Todesfälle weniger pro Jahr, wenn die Hälfte der inaktiven 40- bis 69-Jährigen sich regelmäßiger bewegte.

HORMONHAUSHALT: Sport gleicht die altersbedingten Schwankungen des Hormonhaushalts aus – regelmäßige körperliche Anstrengung kann das hormonelle Alter um bis zu 20 Jahre zurückdrehen.

HÖRVERMÖGEN: Sportlich gut Trainierte haben besser durchblutete Innenohrmembranen, was sie besser vor Hörschäden durch hohe Lärmpegel schützt.

IMMUNSYSTEM: Bis zu einer Belastung von etwa 2000 Extra-Kilokalorien pro Woche durch Sport werden die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt.

IMPOTENZ: Wer mindestens 3000 Kilokalorien pro Woche bei sportlicher Betätigung verbrennt (etwa fünf Lauf-Stunden), ist zu 83 Prozent weniger anfällig für erektile Dysfunktionen.

KREBS: Frauen, die sich regelmäßig sportlich verausgaben, haben ein um 30 Prozent geringeres Risiko für Brustkrebs als Bewegungsmuffel. Männer, die mehr als drei Stunden pro Woche trainieren, leben mit einer um 61 Prozent reduzierten Wahrscheinlichkeit für Prostatakrebs als sportlich untätige.

LEBENSERWARTUNG: Von einer 1984 begonnenen Langzeitstudie mit 538 über 50 Jahre alten Probanden sind inzwischen 34 Prozent der unsportlichen, aber nur 15 Prozent der joggenden Teilnehmer gestorben. Außerdem war die zweite Gruppe im Schnitt 16 Jahre später körperlich beeinträchtigt als die erste.

LIBIDO: Nach neun Monaten Sport steigt das sexuelle Verlangen bei Männern um bis zu 30 Prozent, die Orgasmusrate von Frauen um bis zu 26 Prozent.

LUNGENFUNKTION: Ein Trainierter erreicht mit einem Drittel der Atemfrequenz die gleiche Sauerstoffversorgung wie ein Faulenzer. Das liegt vor allem an der besseren Duchblutung der Lunge und der vermehrten Bildung von Lungenbläschen.

OSTEOPOROSE: In einem Vergleich des Effekts auf die Knochendichte schnitt Laufen unter allen Sportarten am besten ab – vor allem bei übergewichtigen Testpersonen. Es ist daher das beste Mittel gegen krankhaften Knochenschwund.

RÜCKENSCHMERZEN: Durch die positiven Effekte des Laufen auf Muskeln und Knochen leiden Läufer signifikant seltener unter Rückenschmerzen als Couch-Potatoes.

SCHLAF: Schlafgestörte, die im Schnitt üblicherweise 38 Minuten zum Einschlafen benötigen. brauchen an Tagen mit Läufern nur 17 min dazu. Außerdem schlafen sie nach Trainingstagen eine Stunde länger.

SCHWANGERSCHAFT: Dreimal Sport pro Woche in der Schwangerschaft führt auch beim heranwachsenden Fötus zu langsameren und variableren Herzraten.

SEHKRAFT: Vielläufer (mehr als 50 km/Woche) haben ein um 54 Prozent niedrigeres Risiko für altersbedingten Sehkraftverlust als Wenig- oder Nichtläufer.

STRESS: Laufen verringert die Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol und baut einen erhöhten Spiegel dieser Stoffe beschleunigt ab. Außerdem wird die körpereigene Produktion des Anti-Stesshormons DHEA unterstützt.

ÜBERGEWICHT: Laufen ist der effektivste Kilokiller, weil es nicht nur
für einen erhöhten Kalorienumsatz sorgt (siehe dazu auch S. xx), sondern den Appetit auf natürliche Weise reguliert.


Aktuelles

Workshop „spirituelles Laufen“

auf dem 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin am 26. Mai 2017 von 13:30 bis 15 Uhr in der Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche (Hansaviertel/Tiergarten)

 

42 Fragen

von Achim Achilles an mich zum Thema (spirituelles) Laufen auf Spiegel Online.

 

Praktische Arbeitshilfe

Burkhard Knipping, verantwortlich für die Männerpastoral im Erzbistum Köln, hat eine kompakte und kostenlose Arbeitshilfe zum spirituellen Laufen zusammengestellt. Download hier.

 

ZEIT-Reportage 

Hier geht's zu einer Story in der ZEIT vom 30. April 2014 über das spirituelle Laufen.

 

Bibel-TV-Interview

Ein 25-minütiges Gespräch über das gleiche Thema mit Wolfgang Severin von Anfang 2015 finden Sie hier.

 

Lesetipps

Mein Portrait des Kirchenkritikers
Sören Kierkegaard
ist im W
ichern-Verlag erschienen.

Mehr Infos in der Webausstellung

 

Vom Skeptiker zum Christen in 42 Schritten - das beschreibt mein (leider nur noch antiquarisch erhältliches) Buch

»Marathon zu Gott«.

Mehr Infos

Herrnhuter Tageslosung

Gott breitet den Himmel aus und geht auf den Wogen des Meers. Er macht den großen Wagen am Himmel und den Orion und das Siebengestirn und die Sterne des Südens. (Hiob 9,8.9)
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